Henry bewundert Füchse. Er bewundert sie so sehr, dass er am liebsten aussehen möchte wie einer. Aber Mama findet das gar nicht toll. Henry ist ein Hase, sagt sie jedenfalls. Und deswegen soll Henry sich auch wie ein richtiger Hase verhalten. Das Fell rot anmalen, Fuchsohren und einen Fuchsschwanz basteln, gar mit Füchsen spielen: Das gehört sicher nicht dazu.
Das Leben ist bunt und vielfältig - und manchmal steckt eben ein Fuchs unter dem Fell eines Hasen.
Doch Henry kann kein Hase sein. Er fühlt sich nun mal wie ein Fuchs.
Und Mama versteht: Das Wichtigste ist, dass es ihrem Henry gutgeht - ob Hase oder Fuchs, sie liebt ihren wunderbaren Henry genau so, wie er ist.
Unsere Welt ist bunt und vielfältig, die Menschen darin auch! Es ist gut und richtig, über die eigenen Identität zu verfügen und sie niemandem abzusprechen. Das ist nicht nur tolerant, sondern zeigt Respekt. "Ein Fuchs namens Henry" ist ein ganz wundervolles Bilderbuch, das das Thema Vielfältigkeit und Identität mit einer gefühlvollen und unmissverständlichen Geschichte verdeutlicht. Es gibt eine pädagogische Steilvorlage, um ins Gespräch zu kommen, Vorurteile zu hinterfragen und dabei ganz unverkrampft zu vermitteln: 'Du bist richtig und gut, so wie du bist.'
Mit den ansprechenden und niedlich-besonderen Illustrationen trifft das Buch mitten ins Herz.
Du bist richtig und gut, wie du bist! Denn Vielfalt darf und muss sein, man muss dahin kommen, dass alle auch nach außen so sein dürfen, wie sie sich wirklich fühlen, denn die Welt ist bunt, wenn wir sie bunt machen und bereit sind jeden so zu akzeptieren wie er ist.